Die in diesem Video gemachten Aussagen geben die Erfahrungen der interviewten Personen und nicht die Ansichten von ConforMIS wieder.

Maßgefertigte Knieimplantate

Es gibt einen Grund, warum einer von fünf Patienten mit seiner traditionellen Knie-Totalendoprothese nicht zufrieden ist.1

Beim traditionellen Kniegelenkersatz wählt der Arzt ein Implantat aus einer Reihe von Standardgrößen aus und muss dann während des Eingriffs die notwendigen Anpassungen vornehmen, damit das Implantat passt.

Da handelsübliche Implantate nicht für Ihre spezifische Anatomie hergestellt werden, muss der Chirurg notwendigerweise beim Anpassen Kompromisse eingehen. Dieser Kompromiss kann zum Beispiel dazu führen, dass das Implantat zu groß ist und über den Knochen hinausragt oder zu klein ist und den Knochen nicht ganz abdeckt. Kompromisse können auch zu mangelnder Ausrichtung führen.

Klinische Studien belegen, dass diese Kompromisse bei der Passung die Hauptgründe für Restschmerzen nach dem Eingriff sein können. Bei ConforMIS wird das Implantat an den Patienten angepasst und nicht umgekehrt. Wir kombinieren bewährte Elemente von Knieendoprothesen mit unserer iFit® Image-to-Implant®-Technologie, um maßgefertigte Knieendoprothesen und chirurgische Instrumente herzustellen, die an die natürliche Form und Krümmung des Knies angepasst sind.

Durch diesen patientenspezifischen Ansatz bieten die ConforMIS-Kniegelenkersatzsysteme einzigartige Vorteile, die unserer Meinung nach mit traditionellen, handelsüblichen Implantaten nicht möglich sind:

  • Patientenspezifische Implantate reduzieren die Notwendigkeit, beim Anpassen Kompromisse zu schließen, die bei handelsüblichen Implantaten häufig vorkommen und mit Restschmerzen nach dem Eingriff verbunden sind2
  • Ein Design, das der Form und dem Umriss des Patientenknies entspricht, damit eine bessere Möglichkeit gegeben ist, dass sich das Knie natürlich anfühlt.
  • Für optimale Knochenerhaltung konzipiert3
  • Reproduzierbare Operationstechnik durch ein vorgeformtes Einweg-Jig®-Instrumentarium und iView-Operationsplanungsaufnahmen, die zur Prüfung der korrekten Vorgehensweise während der Operation verwendet werden können.

Das iTotal CR Knie-Totalendoprothesen-System ist zur Verwendung als Knie-Totalendoprothese bei Patienten mit Kniegelenksschmerzen und Behinderung bestimmt, deren Zustände nicht durch die alleinige Anwendung einer prothetischen Vorrichtung behoben werden können, die nur eines oder zwei der Kniekompartimente versorgt, z. B. eine unikondyläre, patellofemorale oder bikompartimentelle Prothese. Nur ein Arzt kann Ihnen bei der Wahl einer angemessenen medizinischen Behandlung behilflich sein. Kniegelenkersatz ist mit potenziellen Risiken verbunden und Resultate können unterschiedlich sein. Bevor Sie Entscheidungen über eine medizinische Behandlung treffen, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, um verschiedene Optionen und die damit verbundenen Risiken zu diskutieren. Lebensdauer, Leistung und wie sich das Knie anfühlt, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, wie z. B. Ihrem Gesundheitszustand, wie viel Sie sich bewegen, wie streng Sie die Anweisungen Ihres Arztes befolgen usw.

Die Gebrauchsindikationen umfassen:

  • Schmerzhafte Gelenkerkrankung, die durch Osteoarthritis (Arthrose), traumatische Arthrose, rheumatoide Arthrose oder Knochennekrose des Knies bedingt ist.
  • Posttraumatischer Gelenkfunktionsverlust
  • Mäßig starke Varus-, Valgus- oder Flexionsdeformität, bei der eine adäquate Funktion und Stabilität der Bandstrukturen wiederhergestellt werden kann.
  • Nicht erfolgreiche Osteotomien, Hemiarthroplastiken und unikondyläre, patellofemorale oder bikompartimentelle Implantate.
  • Revisionsverfahren, vorausgesetzt, die zur Ausrichtung und Positionierung des Implantats erforderlichen anatomischen Details auf den Patientenaufnahmen sind identifizierbar
Dieses Implantat ist nur für den Gebrauch mit Knochenzement vorgesehen. Vorsicht: In den USA ist der Verkauf dieses Produkts laut Gesetz nur an Ärzte oder auf ärztliche Anordnung gestattet.

1: Einer Studie mit 1703 Patienten zufolge, die 2009 von Bourne in der Peer-Review Zeitschrift Clinical Orthopaedics and Related Research veröffentlicht wurde (In dieser Studie mit dem Titel „Patient Satisfaction after Total Knee Arthroplasty: Who is Satisfied and Who is Not?“ (Patientenzufriedenheit nach einer Knietotal-Arthroplastik: Wer ist zufrieden und wer nicht?) „wurde die Frage zur allgemeinen Zufriedenheit benutzt, um zwei Gruppen zu erhalten. Hierzu wurden Patienten, die sehr unzufrieden, unzufrieden und neutral waren zu einer Gruppe zusammengeschlossen, und Patienten, die zufrieden oder sehr zufrieden waren, zu einer zweiten Gruppe.“)

2: Mahoney, et al; Overhang of the Femoral Component in Total Knee Arthroplasty: Risk Factors and Clinical Consequences.The Journal of Bone and Joint Surgery; 2010, 92: 1115-1121

3: Kurtz, William; Patient-Specific Knee Replacement Implants Preserve Bone and Decrease Blood Loss & Swelling. BASK Jahresversammlung 2013, Abbildung Nr. 0138